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Wohin Liberalismus und „Toleranz“ führen können, sieht man immer deutlicher in Schweden. Kaum ein Tag, an dem keine Hiobsbotschaft aus Schweden zu vernehmen wäre. Was allerdings bedenklich ist, ist, dass Schweden Deutschland gewissermaßen voraus ist. Was heute in dem skandinavischen Land präsent ist, wird mit Verzögerung auch in Deutschland zu finden sein.

Der UN-Bericht HDI (Human Development Index) sagt Schweden ein dramatischen Rückgang des Wohlstands voraus. Noch drastischer wird die Lage nach einem Vergleich mit den skandinavischen Nachbarn Norwegen und Finnland. Letztere können ihre Spitzenpositionen halten und könnten diese womöglich auch noch ausbauen.

Schweden ist einer der ganz seltenen Fälle, in denen sich die Zukunftsperspektiven seit 2010 verschlechtert haben. Während in weiten Teilen der Welt der Wohlstand steigt, fällt er in Schweden ab.

In den nordeuropäischen Nachbarländern läuft der Bezug von Geldleistungen vergleichbar mit der deutschen Sozialhilfe früher aus, wobei in Schweden immer mehr Familienhaushalte von Sozialgeld leben, was sich auf die globale Wettbewerbsfähigkeit auswirkt und sie beeinträchtigt.

Bis in das Jahr 2030 sagt die UNO-Prognose folgendes voraus: Kuba, Mexiko, die baltischen Staaten und Bulgarien werden Schweden in Sachen Wohlstand überholt haben. Letzteres wird sich 2030 wohl auf dem 45. Platz des HDI (Human Development Index) einfinden.

„Wir hatten ein perfektes Land“, sagte Ingrid Carlqvist, Journalistin. „Ein reiches Land, ein schönes Land, und in ein paar Jahren wird dieses Land verschwunden sein. Die Logik sollte wirklich einfach zu verstehen sein, aber viele haben Schwierigkeiten, sie zu erfassen: Wer die Dritte Welt importiert, wird zur Dritten Welt.“

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